Publikationen
 

 

Shared Space. Beispiele und Argumente für lebendige öffentliche Räume
Shared Space – „geteilter Raum“ oder „Raum für alle“ – ist ein neuer  Planungsansatz, der in vieler Hinsicht ein Umdenken erfordert.  Schließlich versucht Shared Space in einem der am stärksten geregelten Bereiche, dem Verkehr, Restriktionen und Vorrechte abzubauen zugunsten von Kommunikation und Gestaltung. Kein Wunder also, dass das Konzept in vielen Kommunen momentan sehr kontrovers diskutiert wird. Die Beispiele aus vielen europäischen Ländern machen Mut.

Sie zeigen jedoch auch, dass es nicht leicht ist, Neues zu denken und umzusetzen. Dieses Buch will dabei eine Hilfestellung geben, indem es unterschiedliche Ansätze und Ansichten zu Shared Space zusammenfasst.

Damit gibt es erstmals für den deutschsprachigen Raum eine umfassende Übersicht zum Konzept, zum aktuellen Stand der Umsetzung und der Diskussion für eine breite Öffentlichkeit.

Das Buch entstand in einer Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung, des Verkehrsclub Deutschland (VCD), des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, des VCD Nordost und des Bildungswerkes für Alternative Kommunalpolitik Berlin.

Herausgegeben von Cornelius Bechtler, Anja Hänel, Marion Laube, Wolfgang Pohl, Florian Schmidt und der Zeitschrift Alternative Kommunalpolitik (AKP)

218 Seiten, 15,- Euro zzgl. Versand, ISBN 978-3-9803641-7-1
Zu bestellen unter stadtpolitik@bildungswerk-boell.de

Ein Leben für die Menschenrechte
Denkschrift für Alisa Fuss

Download 957 kb: Doku09-Alisa-Fuss.pdf 
Eine Printausgabe ist im Bildungswerk frei erhältlich, für 5,- Euro schicken wir sie auch zu.

Alisa Fuss - Menschenrechtsaktivistin, Mitbegründerin des Flüchtlingsrats Berlin, der Jüdischen Gruppe/Nahostgruppe Berlin und langjährige Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte.

Die von Dirk Arntz im Auftrag des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung verfasste »Denkschrift Alisa Fuss« will für interessierte Nachgeborene Bedenkenswertes aus der Begegnung mit Alisa festhalten. Dem bedeutend jüngeren Autor gelingt es, ihr politisches Wirken, das er nur aus Erzählungen sowie überlassenen und selbst recherchierten Dokumenten kennen lernte, so darzustellen, als sei dieses kleine Buch ihr eigenes Vermächtnis.

Menschenrechte als unbedingte Teilhaberechte
Erklärung von NGO's und sozialen Bewegungen anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 2009
Download 47 kb: Menschenrechte als unbedingte Teilhaberechte.pdf

 

Berlin - Wohnen in eigener Regie / 2007
Gemeinschaftsorientierte Strategien für die Mieterstadt

Es wird gesagt, der städtische Wohnungsbau sei in der Krise. Diese Feststellung ist auch für Berlin elementar. Sie bildet den Hintergrund dieser Publikation. Im Speziellen wird diskutiert, inwieweit selbstbestimmtes und gemeinschaftsorientiertes Wohnen zu einer nachhaltigen Berliner Stadtentwicklung beitragen kann.

Download 1723 kb: Wohnen in eigener Regie - BIW 2007.pdf
Diese Broschüre liegt auch in gedruckter Form vor. Sie kann in der Geschäftsstelle gegen einen Unkostenbeitrag von 3,50 Euro abgeholt werden. Für 5,- Euro schicken wir sie auch zu.

Garantiertes Grundeinkommen: Pro und Contra
Diese Broschüre stellt die verschiedenen Konzepte und Modelle des Grundeinkommens und der Grundsicherung kompakt dar, um Alternativen in der Politik der sozialen Sicherung und der Beschäftigungspolitik differenzierter
betrachten zu können. Die wesentlichen Pro- und Contra-Argumentationen werden gegenübergestellt und typisiert.

AG Perspektiven der sozialen Gerechtigkeit, Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Juni 2007:
Download 746 kb: Pro-Contra-Grundeinkommen-2Aufl.pdf
Diese Broschüre liegt auch in gedruckter Form vor. Sie kann in der Geschäftsstelle gegen einen Unkostenbeitrag von 3,50 Euro abgeholt werden. Für 5,- Euro schicken wir sie auch zu.

Pamberi ne Afrika
Die Beiträge reichen von der Bedeutung (pan-)afrikanischer Integrationsprozesse wie der ‚African Union‘ und wirtschaftlicher Kooperationsprojekte wie der ‚Neuen Partnerschaft für afrikanische Entwicklung’
(NEPAD) über die gesellschaftliche Verarbeitung des Bürgerkriegs in Sierra Leone bis hin zum politischen Einfluss christlicher Entwicklungsorganisation in Äthiopien. Darüber hinaus wird das Engagement von sozialen Bewegungen
in Nigeria und Südafrika thematisiert und einige Organisationen werden am Ende der Broschüre kurz vorgestellt.

Soziale Bewegungen, politische Integrationsprozesse und gesellschaftliche Konflikte in Afrika, Dezember 2006:
Download 1070 kb: Pamberi ne Afrika Broschüre-2007.pdf
Diese Broschüre liegt auch in gedruckter Form vor. Sie kann in der Geschäftsstelle abgeholt werden.

»Morgen Kinder wird’s was geben…« – Grundsicherungskonzepte auf dem frauenpolitischen Prüfstand
Dokumentation der gemeinsamen Veranstaltung des AK Frauenpolitische Bildung, Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und der LAG Frauen- und Geschlechterpolitik, Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin am 6. Dezember 2005:

In der Debatte um Grundsicherung und Grundeinkommen spielt die Frauen- und Geschlechterperspektive bisher eine marginale bis gar keine Rolle. Wir wollen deshalb die Debatte um das Thema Grundsicherung/Grundeinkommen in Berlin fördern und die frauen- und geschlechterpolitische Perspektive stärker in die Debatte einbringen.

Download 247 kb: Doku_Grundsicherung_Web.pdf


Tschetschenien. Kein Weg zurück
"Tschetschenien. Kein Weg zurück" Innenteil der Broschüre von 2006:
download 2,08 MB: PDF

In der vorliegenden Publikation werden relevante Änderungen in der Anerkennungspraxis für tschetschenische Flüchtlinge skizziert. Weitere Themen: Existenzbedingungen der zur Rückkehr nach Tschetschenien gezwungenen Flüchtlinge und die Lebensrealität von TschetschenInnen, die Zuflucht innerhalb der Russischen Föderation gesucht haben.

Behandelt wird auch die Tatsache, dass tschetschenische Flüchtlinge nun auch in Deutschland leben und hier eine gesicherte Perspektive für ihre Zukunft benötigen. Eine Rückkehr steht angesichts der bedrohlichen Situation in Tschetschenien und massiven Diskriminierungen in anderen Regionen Russlands nicht zur Debatte. Artikel und Interviews mit Flüchtlingen und Mitarbeiterinnen von Flüchtlingsorganisationen sind entsprechend dieser Prämisse angeordnet.

Weg aus Tschetschenien
Weg aus Tschetschenien...aber wohin (2004)
Innenteil der Broschüre des Bildungswerk Berlin der HBS, 2004:
Download 496 kb: tschetschenien04i.pdf

Die Idee zu dieser Broschüre entstand nach einem Tagesseminar im November 2003 zum Thema „Tschetschenien: Bevölkerung zwischen allseitigem Terror und Überlebensstrategien. Lokale, russlandspezifische und internationale Dimensionen von Krieg und sozialem Widerstand“. Den Herausgeberinnen war es ein besonderes Anliegen die Beiträge der tschetschenischen und russischen ReferentInnen und AutorInnen abzudrucken, um in Deutschland denen Gehör zu verschaffen, die aus erster Hand berichten können.

Thematische Schwerpunkte: Neben dem Leben und Überleben der Bevölkerung in Tschetschenien und von tschetschenischen Flüchtlingen innerhalb Russlands soll mit dieser Publikation die Aufmerksamkeit vermehrt auf die Aufenthalts- und Lebensbedingungen von in Deutschland lebenden TschetschenInnen gelenkt werden.

Der betriebliche Aufbruch im Herbst 1989: Die unbekannte Seite der DDR-Revolution
Diskussion - Analysen - Dokumente

Bernd Gehrke; Renate Hürtgen (Hrsg.), Berlin 2001
551 Seiten
Preis 12,50 Euro (zzgl. Porto)
ISBN 3-927995-00-2

Bestellungen: Tel. 030-612 60 74 oder per E-Mail: info@bildungswerk-boell.de 

Erst 10 Jahre nach dem Herbst 1989 haben sich Menschen, die in ihren Betrieben oder Bürgerrechtsgruppen den betrieblichen Aufbruch auf verschiedenste Weise vorantreiben wollten, getroffen, eine gemeinsame Bilanz gezogen, Rückschau gehalten und mit anderen damaligen Aktiven darüber nachgedacht, warum es so und nicht anders gekommen ist. Im November 1999 organisierte das Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung ein Treffen mit ehemaligen Betriebsaktiven und "Neulingen" aus Ost und West, auf dem zum ersten Mal Gelegenheit war, sich dieser Zeit und dieses Engagements gemeinsam zu erinnern, eine notwendige kritische Aufarbeitung zu beginnen und nach Ursachen für Entwicklungen zu suchen.

Das vorliegende Buch dokumentiert leicht gekürzt und lesbar gemacht in einem ersten Teil die Diskussion dieser Tagung, in einem zweiten Teil des Bandes haben wir einige Artikel und ergänzende Texte aufgenommen, von denen wir hoffen, daß sie die Vorgänge um die "Betriebswende" 1989 wenigstens in einigen Punkten genauer erklären helfen.

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