Heinrich-Böll-Stiftung

Unser Selbstverständnis

Das Bildungswerk Berlin ist ein Forum für offene politische Bildungsarbeit und fördert die Diskussion über eine Gesellschaftspolitik nach ökologischen, basisdemokratischen und gewaltfreien Grundsätzen.

Unsere Bildungsarbeit organisiert den Diskurs zwischen Nichtregierungsorganisationen, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie soll zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und dem grünnahen Spektrum vermitteln und Räume für einen qualifizierten Austausch schaffen. Ziel unserer Bildungsarbeit ist es, Menschen zu befähigen, sich aktiv an den politischen Prozessen zu beteiligen.

Das Bildungswerk ist auch als grünnahe Landesstiftung eine unabhängige Bildungsorganisation. Mit den grünnahen Strömungen verbinden uns die Grundwerte Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.

Unsere politische Bildungsarbeit soll Lernprozesse initiieren, die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeiten stärken. Methodisch und inhaltlich ist die Bildungsarbeit emanzipatorischen Zielen verpflichtet. Die Bildungsarbeit betreibt keine abstrakte Wissensvermittlung, sie ist auch in der theoretischen Auseinandersetzung politiknah und handlungsorientiert. Kritische Bildungsarbeit braucht die Distanz zur Tagespolitik, sie präsentiert und konfrontiert alternative Politikentwürfe und ist dabei keiner Fahne und keinem Programm verpflichtet.

Aktuelle Publikationen

Nachrüstung 2.0: 30 Jahre nach dem INF-Vertrag - Ein Déjà vu?

Anlässlich des  30. Jahrestages des INF-Vertrages über atomare Mittelstreckenraketen widmet sich diese Broschüre den aktuellen Entwicklungen nuklearer Rüstung. Der INF-Vertrag war 1987 der Beginn von Verträgen zwischen den USA und Russland, bzw. der damaligen Sowjetunion, über die Abrüstung und das Verbot der Produktion neuer nuklearer Waffen mit Reichweiten ab 500 Kilometern. Heute, angesichts der erneuten Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und Russland in den letzten Jahren und Monaten und deren gegenseitiger Anschuldigungen über Verstöße gegen den INF-Vertrag fragt die Broschüre nach der Zukunft nuklearer Waffen weltweit und nicht zuletzt in Europa. Bewegen wir uns von der Denuklearisierung auf eine Renuklearisierung zu?

Studie zum Berliner Arbeitsmarkt der Kultur- und Kreativsektoren

Seit einigen Jahren wird die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Berlin als wachsender Wirtschaftszweig und wirtschaftlicher Standortfaktor betrachtet. Während die wirtschaftliche Entwicklung der Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft gut dokumentiert ist, gibt es im Gegensatz dazu nur wenige Studien über die arbeitsweltliche Realität der Berliner Kreativen.
Die vorliegende Studie versucht etwas Licht in das Dunkel der arbeitsweltlichen Realität der Berliner Kultur- und Kreativschaffenden zu bringen und zeigt auf, dass die rasante Entwicklung nicht allen dort Beschäftigten zugutekommt. Die Studie zielt auch darauf, Handlungsbedarfe für bestimmte Zielgruppen herauszuarbeiten.

Auf dem Weg zu einem afghanischen Frühling? Basisaktivismus in Afghanistan

Mit wenigen Ausnahmen basieren die Texte in dieser Broschüre auf Tonmitschnitten, die während einer Veranstaltungsreihe im Winter 2015/16 zum Thema: "Politische Basisbewegung in Afghanistan" angefertigt wurden. Um aus den verschiedenen Veranstaltungsmitschnitten eine kohärente Dokumentation zu erstellen, wurden alle Vorträge redaktionell bearbeitet. Wir haben dabei versucht, die sprachlich-inhaltlichen Charakteristika der Vorträge beizubehalten, soweit dies aufgrund der mehrfachen Übersetzungsebenen möglich war.

Von Befreiung keine Spur. Kritische Perspektiven auf die Konflikte um den Donbass und die Krim

Über 9000 Tote im Verlauf der bewaffneten Auseinandersetzungen im Donbass, der Verlust der Krim an Russland und wenig vielversprechende Bemühungen der ukrainischen Regierung im Kampf gegen die allseits präsente Korruption haben die Aufbruchsstimmung während des Maidan in vielen Teilen der Ukraine längst einer Ernüchterung weichen lassen. Gleiches gilt auch für Regionen der Ukraine mit relevanten prorussischen Stimmungen in der Bevölkerung, wie die Krim und die sogenannten "Volksrepubliken" im Donbass.

Verletzte Rechte und verletzte Menschenwürde

Die vorliegende Studie möchte durch Information über die rechtliche und tatsächliche Situation der Flüchtlinge zur Versachlichung beitragen. Darüber hinaus möchte sie aufrütteln und Anstöße zur Verbesserung der humanitären und menschenrechtlichen Lage  Geflüchteter geben. Vielleicht gelingt es ihr sogar, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, unbegründete Ängste »besorgter Bürger« abbauen zu helfen. Sie erhebt keinen wissenschaftlichen oder statistisch fundierten Anspruch. Vielmehr möchte sie das Bewusstsein dafür stärken, welche grundlegenden Rechte jedem Menschen auch auf der Flucht zustehen. Sie thematisiert deshalb die Rechte von Geflüchteten auf dem Weg nach Europa und nach ihrer Ankunft in Deutschland und fragt, inwieweit Menschen auf der Flucht Menschenrechte nur unvollständig gewährt bzw. verletzt werden.

Wie geschmiert? Rüstungsexporte, Griechenland, Korruption

Diese Broschüre unternimmt einen Versuch, am Beispiel der Korruption bei Rüstungsgeschäf­ten zwischen Deutschland und Griechenland ein paar der vielen Wissenslücken zumindest ansatzweise zu schließen. Untersucht werden die Jahre 2000 bis 2014. Die Bestechung auslän­discher Entscheidungs- und Amtsträger*innen war in diesem Zeitraum nicht mehr erlaubt und durfte nicht mehr geduldet werden. Mehr noch: Grie­chenland ist in diesem Zeitraum eines der wich­tigsten Empfängerländer deutscher Rüstungsgüter gewesen. Bei fast allen größeren Exportgeschäften dieses Zeitraums nach Grie­chenland gilt Korruption mittlerweile entweder als erwiesen oder ist Gegenstand laufender Er­mittlungen.

Die digitale Publikation ist aus der Dokumentation der Veranstaltung "Wie geschmiert? Korruption bei deutschen Rüstungsgeschäften mit Griechenland" im Juni 2015 hervorgegangen.

Schalom Aleikum - Als Freundin hinzufügen

Was verbindet uns, was trennt uns? Was macht es für einen Unterschied, Ramadan oder Chanukkah zu feiern? Wie ist das Leben als jüdische oder muslimische Tochter der Familie? Wie lebt es sich in berlin? Was erwarten wir von dieser Stadt, welche Chancen haben wir hier?
Diese Fragen haben das Dialogprojekt "Schalom Aleikum" ins Leben gerufen, dessen Ergebnis in der vorliegenden Broschüre dokumentiert werden.

2. Auflage 2015

Wer kommt denn da sein Kind abholen? Eine Orientierung im Umgang mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Kindertagesstätten

Ein Nazi in unserer Kita? – Die erste Reaktion auf bestimmte Beobachtungen ist häufig Unsicherheit, wie man das Beobachtete überhaupt einordnen kann: Ist das bloß ein/e Sprücheklopfer*inn oder ein/e organisierte/r Rechte/r? Ist eine bestimmte Bemerkung schon Rassismus oder sind wir überempfindlich? Fallen solche Sprüche unter Meinungsfreiheit? Was kann ich tun, wo bekomme ich Unterstützung?

Auf der Spur der Menschenrechte durch Kreuzberg - ein Stadtspaziergang

Die Menschenrechte sind seit Jahren ein Thema, das in vielen Veranstaltungen des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung aufgegriffen wird. Die Broschüre “Auf der Spur der Menschenrechte durch Kreuzberg – ein Stadtspaziergang“ wurde erstmals  im Jahr 2013 als Begleitbroschüre zum gleichnamigen Stadtspaziergang des Bildungswerks verfasst. Seit Dezember 2015 liegt nun die erste überarbeitete Neuauflage der Broschüre vor.

Welcome to Berlin?!

Dokumentiert ist eine Veranstaltung vom Bildungswerk Berlin, in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Dokumentation soll die Veranstaltung zusammenfassen und abrunden, indem sie die Empfehlungen der Arbeitsgruppen ordnet und aufbereitet.

Die Empfehlungen (nicht nur) an Verwaltung und Politik können so die Grundlage für eine inhaltliche Weiterarbeit sein oder der Ausgangspunkt für eine schrittweise Umsetzung.

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Ein Workshop zum Aufstieg des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa
Berlin
Ein Dokumentarfilm von Fabian Daub mit anschließendem Gespräch
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Workshop zur Arbeit mit Fotografie in der Bildungsarbeit
Berlin
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Berlin
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Jugendseminar
Einführung in die Weltbank und ihre Steuerung durch die Mitgliedsländer
Berlin
Wie partizipativ sind Rätesysteme?
Berlin
Lesekreis: Reise durch vergessene "Klassiker" der Neuen Frauenbewegung (sechs Abende)
Berlin
Lesekreis: Reise durch vergessene "Klassiker" der Neuen Frauenbewegung (sechs Abende)
Berlin

Externer Stadtplanlink: OpenStreetMap

 

Welche Alternative?

CC-BY-NC-ND 3.0 Zur Broschüre (Webseite weiterdenken)

Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen "Weiterdenken" hat eine neue und lesenswerte Broschüre herausgegeben, in der sie dem Grundsatzprogramm der AfD auf den Zahn fühlt.

Gut vertreten?

Zum "Update für Demokratie"

Innerhalb des Projekts "Gut vertreten? Update für Demokratie" beschäftigen wir uns bundesweit entlang der drei Themenschwerpunkte "Beteiligung", "Parteien" und "Inklusion" mit den Baustellen der Demokratie.