Zivilgesellschaft ist nicht neutral!

Immer wieder üben Politik und Behörden Druck auf Vereine aus, sich politisch „neutral“ zu verhalten. Das hat eine Streuwirkung: Viele Vereine sind verunsichert und scheuen davor zurück, sich zu positionieren – gegen extrem rechte Ideologien und vor allem gegen extrem rechte Strukturen und Parteien wie die AfD. Doch politische Bildung und demokratisches Engagement sind immer den Grundrechten und Menschenrechten verpflichtet. Neutrale Zivilcourage gibt es nicht.

Aktuelles

Reihe 11.-29.11.

Filmvorführung
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„Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"

Wie lässt sich die Geschichte des Nationalsozialismus filmisch erzählen – als Prozessdokumentation, als Familiengeschichte, als Propagandaanalyse oder als investigative Spurensuche? Die Filmreihe zeigt an vier Abenden vier sehr unterschiedliche dokumentarische Zugänge zu Täter*innen, Mitläufer*innen und der Frage, wie Gesellschaften mit dieser Vergangenheit umgehen.

Veranstaltung 11.11.

Ökologie
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Klimagerechte Transformation in Berlin gestalten

Um den Pfad zur Klimaneutralität konsequent zu forcieren, braucht es mutige politische Konzepte und den entschlossenen Willen zur Umsetzung. Wir diskutieren konkrete klimagerechte Perspektiven, wissenschaftlich fundierte Konzepte und erfolgreiche Praxisbeispiele für Berlin. Dabei fokussieren wir uns auf den ÖPNV.

Filmvorführung mit Q&A 18.11.

Internationale Politik
Anmeldung

Die schiefe Bahn: Megaprojekte in Südmexiko

Zwischen 2022 und 2025 besuchte das Filmteam von Zwischenzeit zusammen mit dem Recherchekollektiv Bandada mehrere Monate lang den Süden Mexikos und nahm zudem an zwei Buskarawanen mit internationalen Akteur*innen teil. In dieser Zeit interviewten sie Befürworter*innen und Gegner*innen der Megaprojekte. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch statt.

Online-Workshop 28.-29.11.

Feminismus
Anmeldung

1×1 der Intersektionalität - „An dieser Kreuzung werde ich immer getroffen…“ 

Diskriminierung wirkt selten entlang einer einzigen Linie. Wer gleichzeitig von Rassismus und Sexismus betroffen ist, erlebt etwas, das sich nicht einfach addieren lässt. Intersektionalität ist das Konzept, das genau dieses Zusammenwirken beschreibt und sichtbar macht. Der Workshop verbindet theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, das Thema im eigenen Alltag zu verorten.

Signal Gruppe

Die feministische Presserunde

Antimafia-Seminar in Berlin | Sergio Mattarella, Leoluca Orlando, mafianeindanke

Antimafia-Seminar in Berlin | Sergio Mattarella, Leoluca Orlando, mafianeindanke - mafianeindanke e.V. (mafianeindanke e.V.)

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Fachtagung: Femizide stoppen? "Wie weiter? Wie der Staat Frauen besser schützen könnte - und warum das noch so wenig geschieht"

Fachtagung: Femizide stoppen? - Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

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Reihe

Nachgefragt - Gespräche mit unseren Auslandsbüros

In dem Format treffen wir uns in regelmäßigen Abständen mit den Leitungen (oder Mitarbeitenden) der Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung, um mit Ihnen auf aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Land zu blicken. Als Expert*innen vor Ort ordnen sie die aktuellen Geschehnisse ein und sprechen mit uns darüber, warum die Ereignisse auch für uns von Bedeutung sind.

Shrinking Spaces – Wie die Handlungsspielräume von Zivilgesellschaften immer enger werden

Die Handlungsspielräume für Zivilgesellschaften engen sich weltweit immer weiter ein. Neben der Einschränkung von grundlegenden demokratischen Rechten wie Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsäußerungsfreiheit, geraten auch NGOs und Menschenrechtsaktivist*innen immer weiter unter Druck, etwa durch die Kriminalisierung ihrer Arbeit. An Hand konkreter internationaler Beispiele soll die Systematik dieser Entrechtung dargestellt werden.

Wem gehört das Radio?

Wenn unsere Gesellschaft gerechter werden soll, muss auch die Öffentlich­keit, müssen die Medien gerechter werden. Wer spricht für wen? Worüber? Wer hört überhaupt zu und wer kann auf gleiche Weise antworten? Das sind seit jeher die großen Fragen emanzipa­torischer Medienkritik. Ihre Antworten waren zu allen Zeiten medienpolitische Kämpfe und praktische Experimente.

Auch heute, 40 Jahre nach der Kom­merzialisierung des Rundfunks und 30 Jahre nach der Entstehung des Internets, braucht es weiterhin andere Medienpraktiken – solche, die Kommu­nikation als Intervention in gesell­schaftliche Verhältnisse begreifen. Die aktuellen Debatten um den rasanten Wandel gesellschaftlicher Öffentlich­keit(en) und die Zukunft des Rund­funksystems wollen wir deshalb um die Möglichkeiten und Ideale einer anderen demokratischeren Radiopraxis erwei­tern.

Hauptsache helfen? Warum Nothilfe hinterfragt werden sollte

Nothilfe inmitten von schweren Kriegen oder nach Naturkatastrophen: die Notwendigkeit dieser Form humanitärer Hilfe ist unstrittig. Aber wie nachhaltig ist sie? Wie viel der Hilfe kommt bei den Betroffenen an? Und welche Rolle spielen dabei globale Machtverhältnisse und Politik?

Dieser Beitrag geht im Interview mit Radwa Khaled-Ibrahim von medico International und Svenja Borgschulte von der NGO Adopt a Revolution diesen Frage nach. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Nothilfe in Syrien nach dem schweren Erdbeben im Februar 2023 gelegt.

Ein Audiobeitrag von Daniella Gaub. Finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Hinhören & Handeln

Es geht auch anders!

Böll.Regional

Bild zeigt Straße und Berge im Sudan

Gatekeepers of the European Union

Sudan under El-Bashir has played a crucial role in securing the borders that have been outsourced to Africa: El-Bashir, and thus Sudan, became Europe‘s gatekeeper for refugees and migrants from East Africa and other parts of the world. What is the situation today? What consequences did the revolution and counter-coup have for refugees and People on the Move?

Das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Siftung ist als Einrichtung der Erwachsenenbildung in Berlin auf Grundlage des Gesetzes über die Erwachsenenbildung (EBiG) anerkannt. Ein Großteil unserer Veranstaltungen wird gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung.