Wirtschaft und Soziales

Im Arbeitskreis „Wirtschaft und Soziales“ geht es um alternative, nachhaltige und gemeinwohlorientierte Alternativen zu profitorientierten Wirtschaftsideen und -praktiken. Unser Programm widmet sich Fragen nach guten, praktikablen Wegen in eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft. Demokratie, Solidarität, Menschenrechte sowie Klima- und Umweltschutz sind Grundbausteine der sozial-ökologischen Transformation der Wirtschaft. In unserem Seminarangebot machen wir lokale wie globale Zusammenhänge sichtbar, um anschließend an emanzipativen Ansätzen gegen Diskriminierung und Benachteiligung zu arbeiten. Wir suchen nach Wegen in eine vielfältige Gesellschaft, mit Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit und wollen Menschen in prekären Lebenslagen stärken. Dabei leitet uns auch die Suche nach einer klimaneutralen, ressourcenschonenden Lebens- und Konsumweise, die unsere menschlichen Bedürfnisse deckt und die Welt für nachfolgende Generationen erhält. Wir werden Debatten um nachhaltige Systeme führen, die dem Gemeinwohl und einer offenen und friedlichen Gesellschaft dienen.

Rückblicke

Veröffentlichungen

Broschüren Titel

Mitten Drin Draußen - Ohne Obdach in der Stadt

Fotografien und Interviews des Soziologen, Fotografen und kritischen Medienmachers Matthias Coers schildern das Leben von  Berliner*innen, deren Leben von den Straßen der Stadt bestimmt wird – als Menschen ohne Obdach im öffentlichen Raum oder als Engagierte, die Wohnungslose freiwillig unterstützen.

 

Studie zum Berliner Arbeitsmarkt der Kultur- und Kreativsektoren

Seit einigen Jahren wird die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Berlin als wachsender Wirtschaftszweig und wirtschaftlicher Standortfaktor betrachtet. Während die wirtschaftliche Entwicklung der Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft gut dokumentiert ist, gibt es im Gegensatz dazu nur wenige Studien über die arbeitsweltliche Realität der Berliner Kreativen.
Die vorliegende Studie (2017) versucht etwas Licht in das Dunkel der arbeitsweltlichen Realität der Berliner Kultur- und Kreativschaffenden zu bringen und zeigt auf, dass die rasante Entwicklung nicht allen dort Beschäftigten zugutekommt. Die Studie zielt auch darauf, Handlungsbedarfe für bestimmte Zielgruppen herauszuarbeiten.

Garantiertes Grundeinkommen Pro und Contra

Diese Broschüre stellt die verschiedenen Konzepte und Modelle des Grundeinkommens und der Grundsicherung kompakt dar, um Alternativen in der Politik der sozialen Sicherung und der Beschäftigungspolitik differenzierter betrachten zu können. Die wesentlichen Pro- und Contra-Argumentationen werden gegenübergestellt und typisiert.

Wege zum Grundeinkommen

Die Diskussion um das Grundeinkommen wird sowohl international als auch in Deutschland sehr intensiv geführt. Dabei ist auffällig, dass die weit überwiegende Zahl der Beiträge, die sich mit dem Vorschlag des Grundeinkommens beschäftigen, sich im Kern um zwei Fragen drehen. Zum einen um die Frage, ob ein Grundeinkommen gerecht ist oder nicht. Zum anderen um die Frage, welche Folgen die Einführung eines Grundeinkommens vermutlich zeitigt und ob diese wünschenswert sind oder nicht. Spätestens jedoch, wenn man zu der Schlussfolgerung gekommen ist, dass ein Grundeinkommen grundsätzlich wünschenswert ist, stellt sich die Frage, welche Wege zur Umsetzung eines Grundeinkommens gegangen werden können und welche davon Erfolg versprechend erscheinen. Im Vergleich zu der normativen Diskussion um das Grundeinkommen, die schon länger sehr ausführlich geführt wird, steht jene um Wege zum Grundeinkommen noch am Anfang. Der vorliegende Band soll diese Debatte gerade in Deutschland weiter beleben und weiter führen und fokussiert auf die Frage nach den gangbaren, realistischen und praktikablen Wegen, die zu einem Grundeinkommen führen können.

Veranstaltungen

Kontakt

Bildungsreferentin

030 308 779 485

lazova@bildungswerk-boell.de

 

Das Team

Das Team des AK WiSo: Martin Forberg, Nikolai Wolfert, Paula Haufe, Theresa Neef, Matthias Coers, Malte Dierwald, Christoph Meyer, Antonia Peißker, Bianca Dreyer, Stefan Ziller, Tanya Lazova