Die Revolte in Chile und der Weg zu einer neuen Verfassung

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Seit Oktober 2019 erlebt Chile eine andauernde Protestbewegung. Ein Jahr später und erschwert durch die Corona-Pandemie, stimmten die Chilen*innen in einem Referendum mit fast 80% für die Erarbeitung einer neuen Verfassung.

Eine Woche nach der Wahl zum Verfassungskonvent fragen wir:

Wie sind die Mehrheits- und Kräfteverhältnisse und wie sind soziale Bewegungen dort repräsentiert? Welche Rolle spielen heute noch die Proteste auf der Straße?

Welche Chance gibt es für eine Abkehr vom Erbe der Diktatur und vom neoliberalen Modell?

Welche Rolle spielen feministische und indigene Forderungen bei der Gestaltung einer neuen Verfassung?

 

Darüber wollen wir diskutieren mit:

Karina Nohales, Unabhängige Kandidatin in Santiago, nominiert von der feministischen Dachorganisation Coordinadora 8M, Anwältin für Arbeitsrecht,

Natividad Llanquileo, Kandidatin für einen der reservierten Plätze für Indigene in der Region Biobío, Mapuche-Sprecherin und Rechtsanwältin,

Sophia Boddenberg, freie Print-, Radio- und TV-Journalistin, Buch- und Filmautorin (https://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/revolte-in-chile-detail und https://www.youtube.com/watch?v=i9cEO7yjuEU, 2020), lebt seit 2014 in Chile

und einer/m, Vertreter*in des Cabildo Berlin Chile

Moderation: Susanne Brust (Lateinamerika Nachrichten) und Ute Löhning (Nachrichtenpool Lateinamerika)

Eine Veranstaltung von Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Nachrichtenpool Lateinamerika, Lateinamerika Nachrichten, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, Cabildo Berlin Chile