Europa & Internationales

Im Arbeitskreis "Internationale Politik und Politische Theorie" des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung richten wir unseren Blick auf unterschiedlichste Themen des weltweiten politischen Geschehens. Wir unterziehen das Vorgehen von Regierungen und internationalen Organisationen einer kritischen Analyse und versuchen, Strategien sozialer und politischer Bewegungen sichtbar zu machen. Der Arbeitskreis hat als Ziel, Entwicklungen und Probleme in diesen Prozessen kritisch zu diskutieren, um so zu politischer Bildung beizutragen. In unseren Abendveranstaltungen und Tagesseminaren fragen wir danach, wie emanzipatorische Politik formuliert und entwickelt werden kann. Dabei ist es uns wichtig, auch Vertreter*innen aus den jeweiligen Ländern und Regionen zu Wort kommen zu lassen. Daneben bieten wir in Lesekreisen und anderen Veranstaltungsformen auch eine theoretische Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Kultur und Politik an. Wesentliches Ziel dabei ist es gesellschaftliche Zusammenhänge zu begreifen und kritisches Bewusstsein zu fördern. Denn eine emanzipatorische Praxis benötigt als Grundlage eine kritische Theorie der Gesellschaft.

Dossier

Rückblicke

Veröffentlichungen

Auf dem Weg zu einem afghanischen Frühling? Basisaktivismus in Afghanistan

Mit wenigen Ausnahmen basieren die Texte in dieser Broschüre auf Tonmitschnitten, die während einer Veranstaltungsreihe im Winter 2015/16 zum Thema: "Politische Basisbewegung in Afghanistan" angefertigt wurden. Um aus den verschiedenen Veranstaltungsmitschnitten eine kohärente Dokumentation zu erstellen, wurden alle Vorträge redaktionell bearbeitet. Wir haben dabei versucht, die sprachlich-inhaltlichen Charakteristika der Vorträge beizubehalten, soweit dies aufgrund der mehrfachen Übersetzungsebenen möglich war.

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Von Befreiung keine Spur. Kritische Perspektiven auf die Konflikte um den Donbass und die Krim

Über 9000 Tote im Verlauf der bewaffneten Auseinandersetzungen im Donbass, der Verlust der Krim an Russland und wenig vielversprechende Bemühungen der ukrainischen Regierung im Kampf gegen die allseits präsente Korruption haben die Aufbruchsstimmung während des Maidan in vielen Teilen der Ukraine längst einer Ernüchterung weichen lassen. Gleiches gilt auch für Regionen der Ukraine mit relevanten prorussischen Stimmungen in der Bevölkerung, wie die Krim und die sogenannten "Volksrepubliken" im Donbass.

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